Drei Einträge auf der Karte – und Zürich hat viele Bewerber
Sucht jemand in Oerlikon nach einem Treuhänder oder in Winterthur nach einem Elektriker, sieht er zuerst eine Karte mit genau drei Betrieben. Was darunter folgt, bekommt deutlich weniger Aufmerksamkeit.
Wer bei Google nach einem Anbieter mit Ortsbezug sucht, will in der Regel keinen Ratgeber lesen, sondern anrufen, vorbeigehen oder einen Termin buchen. Google bedient diese Absicht mit dem Local Pack: einer Karte, drei Betrieben, Sternen und Routenplaner. Im Wirtschaftsraum Zürich drängen sich auf diese drei Plätze besonders viele Firmen – vom Coiffeur im Kreis 5 über die Versicherungsagentur in Winterthur bis zum Sanitär im Limmattal. Unsere Arbeit setzt bei den Grössen an, nach denen Google die Reihenfolge festlegt: wie gut ein Eintrag zur Anfrage passt, wie weit er entfernt ist und wie bekannt das Unternehmen ist.
Ein Profil, das gepflegt wird
Öffnungszeiten, Fotos, Leistungen, Kategorien und Attribute, Servicegebiete, Beiträge – wir halten alles aktuell, denn ein einmal ausgefülltes Profil veraltet schnell.
Bewertungen als Routine
Die Bitte um eine Rezension wird Teil des Arbeitsablaufs, etwa nach Abschluss eines Auftrags. Auf kritische Stimmen folgt eine geregelte, sachliche Antwort.
Einheitliche Firmendaten
Firmenname, Adresse und Telefonnummer stimmen auf local.ch, search.ch, Moneyhouse und den Branchenportalen Zeichen für Zeichen überein.
Ortsseiten mit eigenem Inhalt
Eine Seite für Winterthur oder Zug lohnt sich nur, wenn sie etwas über diesen Ort sagt – nicht, wenn bloss der Name getauscht wurde.
Filialen ohne Konkurrenz untereinander
Pro Filiale ein Profil und eine Seite, intern so verlinkt, dass sich die Standorte in der Suche nicht gegenseitig verdrängen.
Drei Grössen bestimmen die Reihenfolge
Erstens die Relevanz: Passen Profil und Website inhaltlich zu dem, was gesucht wird? Zweitens die Entfernung zwischen Standort und suchender Person – daran lässt sich nichts drehen. Drittens die Bekanntheit, die Google aus Rezensionen, Erwähnungen im Netz, Links und der organischen Präsenz Ihrer Website ableitet.
Zwei der drei Grössen sind also beeinflussbar. In Zürich zeigt sich das täglich: Ein Betrieb mit sorgfältig gewählten Kategorien und aktuellem Profil überholt häufig einen Mitbewerber, der näher liegt, seinen Eintrag aber vernachlässigt. Gleichzeitig setzt die Entfernung eine Grenze – eine Schreinerei in Wetzikon wird für Suchende im Kreis 4 kaum auftauchen, so gut ihr Profil auch sein mag.
Was im Unternehmensprofil steckt
Viele Zürcher Firmen haben ihr Profil beim Start angelegt und seither nicht mehr geöffnet. Google gewichtet es im lokalen Ranking aber stärker als jedes andere Signal, und für viele Interessenten ist es der erste Kontakt mit dem Betrieb – noch vor der Website.
Diese Punkte gehen wir dabei durch:
- ✓Die Hauptkategorie präzise wählen – kein Feld wirkt stärker, und hier passieren die meisten Fehler
- ✓Zusatzkategorien nur dort setzen, wo sie die Hauptkategorie stützen statt schwächen
- ✓Jede Leistung und jedes Produkt als eigenen Punkt erfassen, nicht in einem langen Beschreibungstext
- ✓Servicegebiete festlegen, wenn Ihre Leute zu den Kunden hinausfahren
- ✓Häufige Fragen samt Antworten selbst hinterlegen, bevor Dritte es tun
- ✓In festen Abständen Beiträge veröffentlichen – ein aktives Profil sendet ein Signal
- ✓Eigene Fotos von Betrieb, Team und Arbeiten statt Bilder aus der Datenbank
Rezensionen: wie viele, wie neu, wie beantwortet
Für Google zählen bei Rezensionen die Anzahl, der Durchschnitt und das Alter – alles Hinweise auf Bekanntheit. Für Menschen, die zwischen drei Zürcher Anbietern schwanken, geben sie oft den Ausschlag. Eine sachliche Reaktion auf eine schlechte Bewertung überzeugt dabei häufig mehr als ein makelloser Schnitt.
Gemeinsam mit Ihnen legen wir fest, an welcher Stelle im Ablauf die Bitte um eine Bewertung kommt, wie der Weg dorthin möglichst kurz wird und wer innerhalb welcher Frist antwortet. Gekaufte Rezensionen lehnen wir ab: Google erkennt sie, sie verletzen die Richtlinien und können das ganze Profil kosten.
local.ch, search.ch und Moneyhouse
In der Schweiz werden Verzeichnisse noch direkt aufgerufen – local.ch und search.ch haben ein eigenes Publikum und zählen zugleich als Signal für die lokale Sichtbarkeit. Moneyhouse und der Auszug aus dem Handelsregister helfen Suchmaschinen, Ihre Firma eindeutig als Entität zu erkennen.
Was zählt, ist Übereinstimmung bis ins Detail: gleiche Schreibweise des Firmennamens, gleiches Adressformat, gleiche Nummer. Schon ein liegengebliebener Eintrag mit der Adresse vor dem Umzug nach Altstetten weckt Zweifel an den Daten. Sämtliche vorhandenen Einträge listen wir auf, bereinigen Widersprüche und ergänzen Portale, auf die man in Ihrer Branche tatsächlich schaut.
Häufige Fragen
Ja. Für solche Betriebe sieht Google ein Profil ohne öffentlich sichtbare Adresse vor. Sie geben stattdessen an, in welchen Gemeinden oder Postleitzahlgebieten Sie arbeiten – etwa Stadt Zürich und Limmattal. Optimiert wird fast gleich, nur der Radius verhält sich anders.
Nach einer Überarbeitung des Profils ist oft schon nach vier bis acht Wochen eine Veränderung zu sehen – schneller als in jedem anderen SEO-Bereich. Wo in Zürich viele Anbieter um dieselbe Kategorie ringen, etwa bei Treuhand oder Gastronomie, braucht es mehr Geduld, weil die Konkurrenz ebenfalls nachlegt.
Pro Standort ein eigenes Profil und eine eigene Seite, die tatsächlich etwas über den Ort erzählt. Dazu eine interne Verlinkung, die jeder Seite ihre Rolle zuweist, damit sie sich in den Ergebnissen nicht gegenseitig verdrängen.
Für den Link selbst fast nie, für die Besucher gelegentlich. Wir schauen uns für Ihre Branche an, ob über ein Portal echte Anfragen kommen – und raten ab, wenn Sie nur für einen Backlink bezahlen würden.
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