Technisches SEO – das Fundament, ohne das kein Text wirkt
Eine Website kann inhaltlich hervorragend sein und trotzdem unsichtbar bleiben, weil Google sie nicht vollständig erfassen, nicht schnell genug laden oder nicht richtig einordnen kann. Genau diese Schicht räumen wir auf.
Technisches SEO entscheidet darüber, ob Suchmaschinen Ihre Seiten überhaupt finden, verstehen und bevorzugt ausspielen. Blockierte Ressourcen, widersprüchliche Canonicals, verschwendetes Crawl-Budget, träge Ladezeiten und fehlende strukturierte Daten bremsen Rankings, ohne dass es im Redaktionsalltag auffällt. Wir analysieren, wie Google Ihre Website tatsächlich sieht, und liefern einen nach Wirkung und Aufwand priorisierten Befund – kein 200-seitiges Tool-Protokoll, sondern eine Liste, die abgearbeitet werden kann.
Crawling und Indexierung steuern
robots.txt, XML-Sitemaps, Canonicals, Paginierung und Crawl-Budget so einstellen, dass genau die Seiten im Index landen, die ranken sollen.
Core Web Vitals bestehen
LCP, INP und CLS auf grüne Werte bringen – über Bildformate, kritisches CSS, Caching und den Abbau unnötiger Skripte.
Strukturierte Daten korrekt
Organization, LocalBusiness, Product, FAQ und BreadcrumbList sauber ausgezeichnet – die Grundlage für Rich Results und für die Erkennbarkeit durch KI-Systeme.
Architektur, die Autorität verteilt
Flache Hierarchien, konsistente URLs und interne Verlinkung, die Linkkraft dorthin lenkt, wo Umsatz entsteht.
Migrationen ohne Rankingverlust
Relaunch, Domainwechsel oder Shopwechsel mit Weiterleitungskonzept, Vorher-Nachher-Abgleich und Monitoring.
Wie Google Ihre Website tatsächlich sieht
Zwischen dem, was im Browser erscheint, und dem, was der Googlebot verarbeitet, liegen häufig Welten. Inhalte, die erst nach einer Nutzerinteraktion nachgeladen werden, Navigationen, die nur per JavaScript funktionieren, oder Ressourcen, die versehentlich gesperrt sind, führen dazu, dass Seiten unvollständig oder gar nicht in den Index gelangen.
Wir gleichen deshalb drei Sichtweisen ab: den gerenderten Zustand, den Rohabruf durch einen Crawler und – wo verfügbar – die Serverlogfiles mit den tatsächlichen Googlebot-Zugriffen. Erst dieser Abgleich zeigt, welche Bereiche Ihrer Website Crawl-Budget verbrauchen, ohne je zu ranken, und welche wichtigen Seiten schlicht übersehen werden.
Ladezeit ist kein Selbstzweck
Ladezeit wirkt doppelt: als schwaches, aber reales Rankingsignal und als starker Hebel auf die Abbruchrate. Gerade auf mobilen Verbindungen entscheidet die erste Sekunde darüber, ob eine Anfrage überhaupt zustande kommt.
Wir arbeiten an den Ursachen statt an Punktzahlen. Das bedeutet in der Praxis: moderne Bildformate und korrekte Dimensionen, Reduktion von Drittanbieter-Skripten, serverseitiges Caching, kritisches CSS und der Verzicht auf Schriften, die niemand vermisst. Ein guter Messwert im Labor nützt wenig, wenn die Felddaten in der Search Console etwas anderes zeigen – deshalb ist unser Massstab immer die reale Nutzererfahrung.
- ✓Bilder: moderne Formate, korrekte Grössen, Lazy Loading unterhalb der Falz
- ✓Skripte: Drittanbieter prüfen, verzögern oder entfernen – jedes Tracking-Pixel kostet
- ✓Server: Caching, Komprimierung, sinnvolle Cache-Header
- ✓Rendering: kritisches CSS inline, blockierende Ressourcen auflösen
- ✓Messung: Felddaten aus der Search Console statt reiner Laborwerte
Strukturierte Daten – die Brücke zu KI-Systemen
Strukturierte Daten waren lange ein Werkzeug für hübschere Suchergebnisse: Sterne, Preise, Öffnungszeiten. Mit generativen Suchsystemen haben sie eine zweite Funktion bekommen. Ein Modell, das entscheiden muss, welchem Anbieter es eine Aussage zuschreibt, greift auf eindeutige, maschinenlesbare Angaben zurück.
Wir zeichnen deshalb nicht nur aus, was Rich Results erzeugt, sondern was Ihr Unternehmen als Entität eindeutig beschreibt: offizieller Name, Rechtsform, Standorte, Leistungen, Ansprechpersonen, Verknüpfungen zu Registern und Profilen. Das ist die Grundlage dafür, dass Sie in KI-Antworten überhaupt genannt werden können.
Relaunch und Migration absichern
Der häufigste Grund für einen plötzlichen Sichtbarkeitsverlust ist kein Google-Update, sondern ein Relaunch ohne Weiterleitungskonzept. Neue URLs, verlorene Inhalte, geänderte Seitenstruktur – und die über Jahre aufgebaute Autorität läuft ins Leere.
Wir begleiten Migrationen mit einer vollständigen URL-Inventur vor dem Wechsel, einem geprüften Weiterleitungsplan, einem Abgleich der Rankings vor und nach dem Umzug sowie einem engmaschigen Monitoring in den ersten Wochen. Der Aufwand dafür ist klein gegenüber dem, was ein missglückter Relaunch kostet.
Häufige Fragen
Ein Tool listet Befunde, ein Audit priorisiert sie. Der Unterschied zwischen 400 gemeldeten Auffälligkeiten und den zwölf, die tatsächlich Rankings kosten, ist genau die Arbeit, die wir leisten – inklusive der Einschätzung, welcher Aufwand sich lohnt.
In der Regel ja. Wir arbeiten mit WordPress, TYPO3, Webflow, Shopify und individuellen Systemen. Alternativ liefern wir umsetzungsfertige Anweisungen an Ihre Entwicklung und prüfen das Ergebnis nach.
Für eine mittelgrosse Website rechnen Sie mit ein bis zwei Wochen bis zum Befund. Die Umsetzung hängt davon ab, wie viel Ihre Entwicklung selbst übernimmt.
Häufig ja. Wenn Seiten bisher gar nicht indexiert waren oder Ladezeiten Nutzer vertrieben haben, hebt schon die Reparatur bestehende Inhalte auf ein neues Niveau. Dauerhaftes Wachstum braucht danach aber Inhalte.
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